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Geologie & Berge
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Brasilien hat - entgegen der weitverbreiteten
Meinung - auch Gebirge mit zusammenhängenden Bergketten, Hochebenen
mit mittelhohen Bergen und bizarre Felsformationen zu bieten.
Rio de Janeiro, das Tor Brasiliens erlaubt einen Blick auf
eine der typischen und spektakulären Berglandschaften,
die am häufigsten im Südosten und Nordosten zu finden
sind. Der bekannteste Berg dürfte der "Pão
der Azucar", der Zuckerhut, in Rio sein.
Der größte Teil des Landes besteht aus Hochland, dem Planalto
Brasileiro. Mehr Infos zu Entstehung gibt es unter Geologie
am Ende dieser Seite.
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| Der Südosten
(Bundesstaaten Rio, São Paulo, Espírito Santo,
Minas Gerais) ist größtenteils gebirgig und durch zahlreiche
Gebirgsketten und Flusstäler zerklüftet. Am südöstlichen Rand
des Berglandes, das meist parallel zur Küste verläuft, fällt
es in verschiedenen Gegenden (insbesondere südwestlich
von Rio) steil zum Atlantik ab. Zu den charakteristischsten
Gebirgen zählt die Serra do Mar, die sich von Salvador bis Porto
Alegre erstreckt, die Serra da Mantiqueira, und die Serra Geral.
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Die höchsten Gipfel sind z.B. Pico
da Bandeira (2.890 Meter) und Pico das Agulhas Negras (2.787m)
in der Serra da Mantiqueira und der Pedra Açu (2.232
Meter) in der Serra do Mar. Zwischen diesen hohen Erhebungen
gibt es ausgedehnte Hügellandschaften mit Höhenunterschieden
bis ca. 500m. Weite Teile des Berglandes sind von Grasland bedeckt,
die hohen unzugänglichen Bergregionen haben noch die natürliche,
tropische Vegetation.
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Im Nordosten schließen
sich nach dem Küstenstreifen ein Hochplateau mit Erhebungen
bis zu 700m an, das sich durch steil abfallende Hänge, steinigen
Boden und spärliche Vegetation, hohe Temperaturen und viel Wind
auszeichnet.
Im Norden liegt das weithin unerforschte
Imeri-Gebirge im brasilianisch-venezolanischen Grenzgebiet. Hier
befinden sich die höchsten Berge des Landes, der von Nebelwald umgebene
"Pico da Neblina" mit 3.014m und der "Pico 31 de Março" mit
2.992m. Charakteristisch sind hier die Tafelberglandschaften.
Im Mittleren Westen dominieren
wellenförmige Hochplateaus mit geringeren Höhendifferenzen. Nur
die Chapada dos Veadeiros im Bundesstaat Goiás ragt bis auf
über 1.500m aus der Hochebene heraus.
Der Süden besteht überwiegend
aus einem Hochplateau, durchbrochen von vielen Flussläufen und Tälern.
Westlich der küstennahen "Serra do Mar" erstreckt sich eine durchschnittlich
500m erreichende Hochebene. Weiter südlich wird das Küstengebirge
immer flacher und weicht der "Campanha Gaúcha - der Pampa".
Geologie
Brasilien, ein eigener Kontinent für sich. Während
der Rest Südamerikas aus verschiedenen erdgeschichtlichen
Teilen besteht, ist Brasilien aus einem Stück.
Diese archaische Urscholle ist eine der ältesten an der
Oberfläche sichtbaren Gesteinsschichten der Welt. Hier
hat die Natur in Jahrmillionen unverwechselbare und einmalige
Naturlandschaften geschaffen.
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