|
|
|
Strand & Meer
 |
Die brasilianische Küste ist über 7.400km lang
(mit geografischen Einschnitten über 9.000km). Brasilien hat
eine der längsten Küsten der Welt, zu allem Überfluss
eine Tropische. Jeder Abschnitt hat seinen eigenen landschaftlichen
und kulturellen Charakter: feine Sandstrände, kleine Inseln,
Riffe, Dünen, Schwemmland, Buchten, Steilküsten, Regenwald,
Mangroven u.v.m. Diese natürliche Umwelt zeigt eine enorme Vielfalt
an Pflanzen- und Tierarten und bietet unzählige Möglichkeiten
für Erlebnis- und Sportbegeisterte. |
 |
Vom Süden bis in den Nordosten erheben sich
die Berge direkt an der Küste. Insbesondere in São Paulo,
Rio und Espírito Santo ist das Litoral - die Küstenregion
- bergig und zerklüftet. Hier reicht vielerorts die tropische
Vegetation bis an die Küste, es gibt viele kleine Inseln
und Strände, die oft nur per Boot oder zu Fuss zu erreichen
sind. (zum vergrößern bitte
Bild anklicken) |
|
 |
Das südöstliche Küstengebiet reicht vom Süden Bahias bis zum
Bundesstaat São Paulo. Charakteristisch sind kleine Strandbuchten,
Ankerplätze, Riffe, Steilküsten, Buschwerk auf Sandbänken und
die Bergkette der Serra do Mar. Der schönste Abschnitt
ist die Costa Verde zwischen Rio und Santos. Bekannte Orte mit
Nachtleben sind paraty, Angra, Búzios und natürlich
Rio.
Zum Schutz der Natur entstanden hier verschiedene Projekte
zur Wiederherstellung und Erhaltung der natürlichen Umwelt.
|
Zwischen den Bundesstaaten Piauí und dem südlichen
Bahia liegt das Nordöstliche Küstengebiet. Es ist durch ausgedehnte
Sandstrände mit Palmenhainen, Schwemmland, Strandseen, Riffe,
Dünen und Buschwälder gekennzeichnet. Nördlich von Bahia wird
das Küstenland flacher, wo der Übergang zum Hochland sanfter
ist. Abgerundete Hügel signalisieren den Beginn des Zentralplateaus,
die Küste ist eben und ruhig, gut geschützt durch vorgelagerte
Riffe.
Die Kolonialzeit hat viele architektonische Spuren hinterlassen. |
|
Durch die geringe Bevölkerung an der Nordküste gibt es noch unberührte
Natur. Nördlich von São Luis ist die Küste von
vielen Einschnitten durchzogen und zeigt eine große Anzahl von Schwemmwäldern
und Gezeitenwiesen. Im Rahmen des Umweltschutzes sind hier einige
Nationalparks, Indianerreservate und Naturschutzgebiete entstanden.
Das südliche Küstengebiet beginnt in Paraná und endet in
Rio Grande do Sul, an der Grenze zu Uruguay. Die Gegend ist durch
Dünen, Wanderdünen, Steilküsten, Schwemmland, Inseln, Lagunen und
Reste von Uferwäldern gekennzeichnet. Dieses komplexe Ökosystem
ist reich an ihrer Vielfältigkeit und gleichzeitig sehr verletzbar
durch den Eingriff des Menschen. Um dieses System aufrecht zu erhalten,
wurden durch die Maßnahmen der Regierung 290 Naturschutzgebiete,
die sich auf den ganzen Küstenstreifen verteilen, gewährleistet.
|